Akasha
Akasha
Akasha ist ein Begriff, der in der hinduistischen Philosophie eine überragende Rolle spielt, denn Akasha ist das „fünfte“ Element, der „Ether“, der alles durchdringt, von dem sich alles ableitet. Akasha wird danach als kosmischer Ton oder als der Himmel charakterisiert.
Im Westen ist der Begriff vor allem durch Rudolf Steiner bekannt geworden, als Akasha-Chronik, als eine Art Weltgedächtnis, in der jedes Geschehen, vergangen oder zukünftig, aufgezeichnet ist.
Der Musiker und Wissenschaftsautor Erwin Laszlo interpretiert das Quantenvakuum als Akasha-Feld und versteht darunter ein supraleitendes Feld, das als grundsätzlicher Informationsträger des aktuellen Universums sowie aller vorhergehenden Universen agiert.
Ich stelle mir Akasha tatsächlich als eine Art Bibliothek vor, in der alles was je geschah und geschehen wird, „verzeichnet“ ist, wobei diese Geschehnisse nicht schicksalhaft festgelegt und statisch sind, sondern von einer dynamischen Bewegung, von einem „Himmelswind aus Tönen und Bewusstsein“ immer wieder neu und anders gestaltet werden - wenn auch nicht lokal und nicht temporär.
Dieses ort- und zeitlose Geschehen stelle ich mir vor ... wie das obige Bild, das den Titel „Akasha“ trägt ;-).
Vielleicht ist es so, dass man die Akasha-Chronik lesen kann, wenn man sie nicht denkt, sondern wahrnimmt.
Interessant hierzu sind die faszinierenden Videos und Sounds des Akasha Projects auf YouTube (insbesondere „Akasha Project AUM 136,10 Hz“ anhören!), wodurch die Vorstellung eines das gesamte Universums durchdringenden Felds von Schwingungen, Tönen, Musik!, gar nicht mehr so fern erscheint.
Sonntag, 12. Dezember 2010

0021 | 12/2010
Acryl auf Leinwand
125 cm x 200 cm
zu verkaufen

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