Quetzalcoatl
Quetzalcoatl
Die Rückkehr des gefiederten Schlangengotts
So heißt der Titel des Buchs von Daniel Pinchbeck, des „Psychonauten“, der auf seinen äußeren und inneren Reisen nach dem Muster oder Rhythmus sucht, in dem sich die Zyklen der Evolution und des Bewusstseins entfalten.
Als ich das Bild begann, hatte ich nur die Vorstellung, Medusa hinter mir zu lassen und die Farben spielen zu lassen. Dann tauchte aus der Leinwand ein stolzer Frauenkopf auf, der sich schließlich in Quetzalcoatl verwandelte.
Die „unübertreffliche, gefiederte Schlange“ kehrt, nach der Vorstellung der Maya und Toltken, zurück, wenn die Vollendung des Großen Kreislaufs naht. Der Schlangengott „gibt die Zivilisation weiter, er offenbart die Zeit, die Bewegungen der Sterne und des menschlichen Schicksals.“
Die Zeichen der Zeit legen einen großen Wandel nahe, man braucht nur die Zeitungen aufzuschlagen. Eine hohe Vibration und Nervosität scheint die Welt erfasst zu haben. Sie drückt sich in grenzenloser Gier und Verantwortungslosigkeit ebenso aus wie in Heldenmut und liebevoller Solidarität.
Die Archetypen und die Mythen sind in Aufruhr geraten, immer deutlicher wird, dass unser Planet auf eine Katastrophe, eine Katharsis zusteuert.
Erst wenn der Zeitpunkt gekommen ist, wird sich unser Bewusstsein so weiten, dass wir das verstehen, an dem wir heute verzweifeln und zugrunde gehen drohen.
Es ist der Moment, in dem wir uns aus dem engen Kokon unser verwirrten Vorstellungen über uns selbst und die Welt befreien werden und uns in der Metamorphose Flügel wachsen.
Quetzalcoatl wird uns begleiten.
Mittwoch, 27. April 2011

0025 | 04/2011
Acryl auf Leinwand
160 cm x 130 cm
zu verkaufen
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