Mein Zugang zur Malerei ...
... gründet nicht in der Wirklichkeit, wie sie uns von den Sinnen auf unserem dreidimensionalen „Bewusstseins-Bildschirm“ gezeigt wird, sondern ist bemüht, eine „innere“ Sicht oder mehrdimensionale Kognition abzubilden, in der Symbole und Prozesse auftauchen und der/die Betrachter/in, ganz im Quantensinn, zum eigentlichen Schöpfer des Betrachteten wird.
Der/die Sehende tritt in einen energetischen Austausch und kann die Bilder als „Verstärker“ für seine Kreation der Wirklichkeit nutzen. Von den Sinnen nicht wahrgenommene Energien können sich anlagern und mit dem/der Betrachter/in in Beziehung treten.
Deshalb ist es am Besten, wenn das Bild unmittelbar mit Bezug zu dem/der künftigen Besitzer/in-Betrachter/in geschaffen wird (siehe: bild.kauf) und sich einstimmt in dessen Gedanken- und Gefühls- oder Wohn- und Arbeitsumfeld.
Was nicht heißt, dass bereits gemalte, existierende und wirkende Bilder, oftmals Konkretisierungen von Begrifflichkeiten mit weitläufigen Konnotationen, ebenso eine Beziehung aufnehmen können.
Wir leben in Zeiten eines Paradigmenwechsels, der eine Ablösung der mechanistisch-materialistischen Weltanschauung mit sich bringt.
Immer deutlicher zeigt sich – insbesondere bedingt durch den wissenschaftlichen Fortschritt –, dass wir unseren Wirklichkeitsbegriff weiter fassen müssen und im Zentrum dieser neuen Wirklichkeit das menschliche Bewusstsein mit all seinen Dimensionen und Facetten steht.
Begriffe wie Fantasie, Emotion, Liebe, Ethik, Autonomie, Schaffensdrang, Unendlichkeit, Beweglichkeit, Wandel sind die Ingredienzien der neuen Welt.
Nicht mehr, wie wir – den eingeübten Konstruktionen des von den Sinnen geprägten Geistes folgend – annehmen, das Statische, Maschinelle, Materielle, Wirtschaftliche, Geregelte, Absichernde, Lineare, Endliche.
Vor allem aber: Das neue Paradigma ist mandalisch, es bringt die Integration des Profanen mit dem Heiligen, der Peripherie mit dem Zentrums mit sich.
Von dieser neuen Sicht sind meine Bilder inspiriert.
Wie es anfing und wie es weiterging ...
... In der Rückschau erkenne ich doch einen roten Faden, auch wenn es mir oft vorkam als hätte ich mich in im Labyrinth meines Lebens verloren.
Fragen wie: Wer oder was bin ich? Woher komme ich? Was ist der Sinn des Lebens? Wohin geht die Reise? Wie kann das Leben auf diesem Planeten gerechter, friedfertiger, glücklicher gestaltet werden? Was bedeutet „glücklich sein“ überhaupt? beschäftigten mich früh und haben mich immer begleitet.
Anfangs - damals „68“ - meinte ich, über die politische Verfassung sei Freiheit, Liebe, Angstbewältigung, Gerechtigkeit herzustellen.
Später gesellten sich die psychologischen Dimensionen dazu, und nach einer Weltreise und der Begegnung mit östlicher Philosophie und spiritueller Praxis weitete sich mein Wirklichkeitsverständnis ein weiteres Mal.
Das Eindringen in die„Bewusstseins-Cloud“ mittels der in Indien seit uralten Zeiten entwickelten geistigen Übungen war faszinierend, doch meinte ich weiterhin, das spiele sich das ja „nur“ im Geiste ab.
Erst die Popularisierung der Erkenntnisse der Wissenschaft, insbesondere der Quantenphysik, stellte schließlich für mich die Verbindung von innerer und äußerer Wirklichkeit her. Doch es fehlte noch etwas, das mich „persönlich“ diese theoretische Verbindung spüren ließ.
amo ergo sum lieferte schließlich diese erfahrbare/transformierende Lösung und ein intellektuell schlüssiges Konzept (siehe rechts).
Und um die Probe aufs Exempel machen zu können, brauchte ich am Ende noch ein Instrument, das über die Worte hinausgreift, um das „Unsichtbare hinter dem Sichtbaren“, um die instrinsische Verbindung zwischen „Innen“ und „Außen“ sichtbar machen zu können ...
... am Besten eines, das „jungfräulich“ war, zu dem ich noch nie eine Beziehung, mein Bewusstsein keine „Vor-stellungen“ entwickelt hatte.
Das war die Malerei ... als Instrument der Gestaltung von Wirklichkeit.
Mal sehen, was daraus wird ...
Meine Lebenspraxis, mein Arbeiten und Malen ...
... baut auf der integrativen Philosophie von Dr. Christina Kessler (aka „amo ergo sum“) auf.
Unsere Welt befindet sich in einem tiefgreifenden und rapiden Wandel, den wir nur bewältigen können, wenn wir in unsere eigene, unwandelbare und kulturübergreifende Mitte zurückkehren und uns in unserer wahren Identität verankern.
Dorthin gibt es nur einen Weg: Die Liebe – Liebe in ihrer höchsten Form als Bewusstseinszustand und als Lebenspraxis zugleich.
Liebe ist die Zentrierung im Herzen, sie ist eine Lebenseinstellung, die auf dem Wissen um die Einheit allen Seins beruht, auf der Überzeugung, dass alles Trennende eine Illusion ist.
Liebe ist das Prinzip und die Kraft der Verbindung, sie ist Wegweiser wie Werkzeug.
amo ergo sum - „ich liebe, also bin ich“ – ist nicht nur eine innovative Freiheitsphilosophie, darin verbindet sich auch eine neue Art zu leben mit kultur- und gesellschaftspolitischen Anliegen.
amo ergo sum geht es um die Befreiung von allen geistigen Begrenzungen, um eine Rückverbindung mit unserem – genialen – Wesenskern, um die volle Entfaltung des individuellen Potenzials, um die Heilung im Sinne einer Ganzwerdung.
amo ergo sum ist ein Prozess der Selbstrealisation, in dem wir Antworten auf die Fragen nach dem Sinn der Existenz finden, die Ursehnsucht der Seele nach Vollkommenheit erfüllen und die Meisterschaft über das eigene Leben erlangen können.
„Denn Gelehrsamkeit allein genügt nicht; es gibt ein Wissen des Herzens, das tiefere Aufschlüsse gibt. Das Wissen des Herzens ist in keinem Buche und in keines Lehrers Munde zu finden, sondern es wächst aus dir wie das grüne Korn aus schwarzer Erde.“
C. G. Jung